
Passend zum Branchentag Holz in Köln haben wir den neuen 5-sprachigen Internetauftritt und die Mobile-Version von MEISTER für Smartphones und Tablets pünktlich relaunched. Auf dem Messestand von MEISTER war der Fokus ganz auf die digitale Erlebniswelt ausgerichtet. Die Resonanz vom Fachpublikum war hevorragend. Wir freuen uns über das durchweg positive Feedback zur neuen Seite.

Zu Gast bei dem von uns mitorgansierten Designtreff grafikdesign.ms war Mik Schulz, Sprecher der AGD-Gruppe Dortmund/Ruhr. In seinem Vortrag „Design in Office-Software“ erläuterte er die unterschiedlichen Ansätze der verschiedenen Office-Anwendungen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation anhand der Microsoft-Office-Programme Word, Excel und PowerPoint. Wie geht ein Designer mit Office-Software um und was sollte der klassische Office-User wissen um Rechnungen, Briefe und Präsentationen auch unter ästhetischen und kommunikationsfördernden Gesichtspunkten zu erstellen? Thema des Vortrags waren dabei nicht nur die Programme in all ihrer technischen Funktionalität. Es ging darum Hemmschwellen abzubauen, für die unterschiedlichen Programmansätze zu sensibilisieren und Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Auf der von Neues Gestalten umgesetzten Homepage von Schulte Räume haben zwei neue Sprachen Einzug gehalten – mit der englischen Version der Homepage und dem schwedischen Downloadbereich. Damit nutzt Neues Gestalten die Mehrsprachigkeit von TYPO3 und unterstützt die internationale Ausrichtung der Marke Schulte Räume.

Alle Fehler und noch weitere fand Joachim Pues, Fahrradhändler und Werkstatt an der Kanalstraße, in einem „Inkognito-Test“ der WDR-Sendung Markt. Verschiedene Werkstätten in Köln und der Fahrradstadt Münster hatten unwissend Testfahrräder mit eingebauten Fehlern erhalten. Joachim Pues fand sie als einziger alle und entdeckte sogar noch weitere Schwachstellen – wir gratulieren Pues zu diesem herausragenden Ergebnis!
Neues Gestalten begleitet Pues Fahrräder seit einiger Zeit in allen Fragen des Marketings, von der Homepage über Fotos und Flyer bis hin zu kleinen „Spielereien“ wie den Lenkerkopfschildern. Das Traditionsgeschäft erscheint so im neuen Gewand, angepasst an Qualität, Angebot und Zeitgeist. Der Erfolg: deutlich mehr Umsatz und ein größeres Einzugsgebiet mit Kunden aus ganz NRW und Niedersachsen.

Im Rahmen des Designtreffs grafikdesign.ms stellten Birgit Vogel und Elmar Bambach, Gestalter, Fotografen und Herausgeber aus Berlin, ihr „Magazin über Orte“ vor. Weitere Herausgeberin ist Julia Marquardt.
„Ein Magazin über Orte“ ist ein monothematisches Heft, das verschiedene Perspektiven in Form von Fotografien, Zeichnungen und Texten unterschiedlicher Autoren versammelt. In jedem Heft wird ein vorher bekanntgegebener Ort „behandelt“, zu dem die Herausgeber ihre subjektive Auswahl an Fotografien, Kunstwerken und Texten präsentieren und für sich sprechen lassen. Es erscheint zweimal im Jahr und wird weltweit vertrieben, an Museumsbuchhandlungen, Kunstbuchhandlungen und Galerien. 2010 wurde das Magazin bei den Leadawards als „Newcomer Magazin des Jahres” mit Gold ausgezeichnet.
In ihrem Vortrag gaben einen interessanten Einblick in die Produktion des Off-Magazins.

Die Ausstellung over and out. Strategien des Be- und Umnutzens sowie Ent- und Bewertens von Dingen und Zusammenhängen, kuratiert von Christoph Platz (*1982 in Aachen) für die Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst in Münster (AzKM) spürte durch künstlerische Projekte u.a. von Lars Breuer, David Buckley, Angela Fette, Sebastian Freytag, Marcel Hiller, Guido Münch und Sebastian Walther, Alexander Wolff dem Potential urbaner Leerstellen nach und wurde in einem alten Amtsgebäude sowie einer ausgedienten Lagerhalle am Hafen der Stadt Münster präsentiert. Den Ausstellungskatalog gestaltete Jakob Maser für Neues Gestalten.
Hg. v. Dr. Gail B. Kirkpatrick und Christoph Platz, Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster; Mit Beiträgen von Martin Berge, Marc Matter, Carina Plath und Christoph Platz; 160 Seiten; ISBN: 978-3-935730-21-1

Der erste Entwurf von HTML5 ist bereits aus dem Jahr 2004. Seit 2006 gibt es eine Arbeitsgruppe beim W3C, die das Ziel verfolgt, HTML rund zu erneuern und einen endgültigen Standard zu verabschieden.
Grundlegend sollten die verschiedenen Nutzergruppen wie Autoren, Autorensoftware- und Browserhersteller an der Entwicklung von HTML5 teilnehmen. Bis data herausgekommen ist eine Erweiterung des heutigen HTML Standards mit neuen Elemente u.a für die Darstellung von medialen Präsentationen und der Strukturierung von Inhalten.
Christian Beushausen gibt in seinem Vortrag bei grafikdesign.ms einen Überblick über die Neuerungen und die Möglichkeiten, die HTML5 für Gestalter bietet.

Für Greenpeace Energy haben wir die neue Powerpoint-Vorlage entwickelt. Dabei wurden die Gestaltungselemente der aktuellen Kampagne im Folienmaster integriert und mit programminternen Stilen von Powerpoint kombiniert. So können nun die Mitarbeiter von Greenpeace Energy ohne grafische Unterstützung einer Agentur ansprechende Präsentationen produzieren. Die erste Unternehmenspräsentation auf Basis des neuen Masters wurde bereits erfolgreich gehalten. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Künstlersozialkasse: Ja oder Nein? Wie versichern? Wie im Ausland versteuern? Wie überhaupt vorgehen? Immer wieder stehen Künstler und Medienschaffende vor Problemen mit dem Finanzamt und vor den gleichen diffizilen Fragen bezüglich Ihrer Alters- und Krankenversorgung. Im Dschungel aus Gesetzen, Regelungen und Einschränkungen den Durchblick zu bewahren, gelingt nur Wenigen.
Steuerberater Rüdiger Schaar und Versicherungskaufmann Olaf Köcher von Medienvorsorge.de boten mit ihrem Vortrag bei grafikdesign.ms Antworten auf diese Fragen. Medienvorsorge.de versteht sich als unabhängiges, kostenloses Forum, welches von Fachleuten, die sich auf die Beratung von Künstlern und Medientreibenden spezialisiert haben, gegründet wurde. Zum Team zählen Steuerberater, unabhängige Versicherungsmakler, Rechtsanwälte sowie Fachjournalisten, die in einer Datenbank Antworten auf die häufigsten Fragen der Künstler geben. Die Website soll dazu dienen, sich objektiv und umfassend zu informieren und auch anhand von Praxisbeispielen Anregungen zu erhalten.
Olaf Köcher, Versicherungskaufmann, berät in Fragen zur Altersvorsorge, Krankenversicherung und Künstlersozialkasse.
Rüdiger Schaar, Dipl. Kaufmann (FH), Steuerberater, berät in sämtlichen Steuerfragen von Künstlern und Medientreibenden. Er ist einer der Hauptinitiatoren von Medienvorsorge und Co-Autor des Buches „Besteuerung von Medienberufen“.

Über 15 Jahre zurückverfolgen lässt sich die Verbindung vom Spezialitätenstand Al Mercato auf dem Münsteraner Markt am Dom und Neues Gestalten.
Es begann 1996 mit dem Entwurf des Logos durch Jakob Maser während seines Studiums und zog sich in loser Kooperation durch die Jahre. Die Früchte dieser Zusammenarbeit kann man unter anderem auf der Homepage in Form eines kleinen gestalteten „Produktbuchs“ als PDF sowie beim Einkauf am Stand auf Tüten und als Illustrationen auf Gutscheinen betrachten. Bei dieser Gelegenheit empfehlen wir, direkt auch die lukullischen Genüsse näher zu „inspizieren“ …

grafikdesign.ms ist der von uns mitorganisierte monatliche Designtreff in Münster. Dieses Mal zu Gast war Christian Büning mit seinem Vortrag „Ich weiß nicht – 50 Euro?“.
Wer als Designer selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen.
Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrig bleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst:
• Was will das Finanzamt wissen?
• Was sind nochmal Nutzungsrechte?
• Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme?
Christian Büning hat an der FH Münster Typografie und Informationsgestaltung studiert. Seit 2002 arbeitet er als freier Typograf und Informationsgestalter für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Verlage – seit 2005 mit Diplom. Aus Verlegenheit gründete er im Jahr 2007 den Lernplakate Fachverlag und seit 2009 ist er Referatsleiter Wirtschaft beim Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner BDG. (mehr Informationen: www.bdg-designer.de)

Grafikdesign.ms, der von uns mitorganiserte Designtreff, bietet Designern monatlich Inspiration und Diskussionsstoff. Dieses Mal stellte Tanja Burmeister das Trendinstitut Global Color Research London vor und vermittelte, wie bei Global Color Research Trendforschung definiert und durchgeführt wird. Der Vortrag beschäftigte sich mit Fragen wie: Wie entstehen eigentlich die Trends bei Global Color? Wie verlässlich sind die Trends? Was gibt es für Trend-Arbeitstools für Designer und Architekten? In einer inspirierenden Präsentation mit einzigartigen Bildwelten aus den Global Color Research Studios wurden vier Trendwelten für die Wintersaison 2011/2012 vorgestellt.
Tanja Burmeister studierte an der Köln International School of Design (KISD) und startete 2003 im Anschluss an das Studium ihre Karriere als Freelance Designer bevor sie 2009 ihre Tätigkeit bei Global Color Research Limited London aufnahm. Ihr Portfolio umfasst sieben Jahre Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Beratung, Marketing und Design. Sie hat im Mode-Einzelhandel für Adidas, Esprit, monari und Betty Barclay Kommunikationskonzepte und POS-Lösungen entwickelt. Sechs Jahre lang betreute sie Marc O’Polo national und international im Bereich Visual Merchandising. Sie arbeitete an verschiedenen Beratungsprojekten im Bereich Trend- und Konsumentenforschung für Kunden wie Tchibo, Shimano, Verpackungsverband Pro Carton, Stadtmuseum Düsseldorf und Karstadt Warenhaus AG. Sie zeigt Synergien zwischen Trend-, Farb- und Konsumentenforschung auf und überträgt sie gewinnbringend auf Märkte, Marken und Kommunikationsstrategien.
Seit 2009 unterstützt sie das Trendinstitut Global Color Research London Ltd als Trend Consultant und verantwortet im deutschen Büro die Märkte in Deutschland, Österreich und Schweiz und ist außerdem Ansprechpartner für New Business. Global Color Research Ltd ist ein Unternehmen der Silfox-Gruppe, einem international führenden Anbieter für Full Service POS und Kommunikationslösungen für Industrien wie Automotive, In- und Exterior.

Bei der gemeinsamen Entwicklung des Arbeitsplatzkonzeptes „zweiplus1“ unseres Kunden Krüger mit Planmöbel begleiteten wir die Konzeption und entwickelten die Kommunikationsstrategie. Daraus entstand der Kontakt zu dem Büromöbelproduzenten aus Espelkamp. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist die jetzt im Fachmagazin „md“ erschienene ganzseitige Anzeige für das neue Premiumprogramm „direction-m“.

Die schwedische Tradition verlangt zur Weihnachtszeit nach sieben verschiedenen süßen Köstlichkeiten. Da der Fotograf Andreas Löchte mit einer Schwedin verheiratet ist, nahm er dies als Anlass, seinen Kunden und Partnern zum Jahresende ein kleines Büchlein mit sieben ganz besonderen Rezepten zusammenzustellen. Gemeinsam mit seiner Frau entwarf er die Rezepte und fotografierte das Ergebnis in aufwendigen Settings und perfekt gestylt. Was auf den ersten Blick nach Pasta, Flammkuchen, Sushi oder gar einem Steak aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als Konfiserie. Daher der auch der Titel des Buchs „Karneval der Konfiserie“. Neues Gestalten übernahm das Layout des kleinen Buchs mit einer klassischen, zurückhaltenden Typografie.

Produkte und Leistungen rund ums Wohnen der Zukunft wurden auf der Unternehmenskonferenz im Weltkulturerbe Zollverein vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Hermann Marth, den Vorsitzenden der Stiftung Zollverein folgte eine Keynote des Rektors der Folkwang Universität der Künste, Prof. Kurt Mehnert: „Design als Grundlage für das Wohnen und Arbeiten der Zukunft“. Die daran anschließenden Vorträge zeigten dann auch neue Steuerungsmöglichkeiten für komplexe Gebäudetechnik (Markus Fromm-Wittenberg, Gira Giersiepen GmbH & Co. KG) oder die Herausforderungen und Lösungen die durch die steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz an die Haustechnik gestellt werden (Andreas Klapdor, RWE Energieeffizienz GmbH).
Nach der Kaffeepause stellte David Cook, Partner bei Behnisch Architekten, „Ressourcen- und energieeffizientes Bauen der Zukunft am Beispiel der Unilever Zentrale in Hamburg“ vor. Der Neubau direkt an der Elbe verknüpft dabei sehr geschickt die Anforderungen technischer, wirtschaftlicher aber auch sozialer Art mit den Gegebenheiten und Möglichkeiten vor Ort. „Neue Materialien für innovative Lösungen von morgen“ standen im Mittelpunkt des Vortrags von Felix Hufendiek von 3M Deutschland. Neben technischen Möglichkeiten wurden auch ästhetisch spannende Materialien vorgestellt, insbesondere für die Fassadengestaltung. Beeindruckend auch der Ansatz von Marc Hassenzahl und Matthias Leschke von der Folkwang Universität der Künste, durch Produkte das Verhalten der Benutzer zu verändern und zwar durch Unterhaltung statt Belehrung. Zum Beispiel eine Anzeige in der Dusche, die spielerisch dazu anregt, sparsamer mit Wasser umzugehen. Der Verbrauch wird dabei auf eine abstrakte und ästhetische Weise über einen längeren Zeitraum und für mehrere Nutzer darstellt. Die vorgestellten Entwürfe stammten alle von Studenten, einige davon vielleicht nicht besonders praxisnah, aber sie regten doch zum Nachdenken an, wie die vielen Gespräche beim Sektempfang zeigten.
Den Abschluss bildete das Dinner, für das die Gäste an zuvor festgelegten „Thementischen“ zusammengesetzt wurden. Birgit Gebhard, Geschäftsführerin des Trendbüros, Hamburg, stellte dazu unter dem Thema „Wohntrends 2020“ interessante Projekte aus Korea und den Emiraten vor. Am Thementisch „Wohntrends“, wo sie zusammen mit Uta Kurz und Thilo Weinland von Weinlandprojects, Laura Cremer und Christian Röder von InterfaceFlor und Jakob Maser saß, wurden diese und aktuelle Entwicklungen der Einrichtungsbranche intensiv diskutiert.

Die Medienbranche ist im Wandel. Und auch die Anforderungen an Führungskräfte verändern sich. Darauf reagiert die IHK jetzt mit einer neuen Prüfungsverordnung für die Weiterbildungsgänge „Medienfachwirt(in)“ und „Industriemeister(in) Printmedien“.
Jakob Maser, bereits seit 2006 als Dozent an der IHK Akademie der Wirtschaft, wird statt der bisherigen Fächer „Projektmanagement“ und „Mediengestaltung“ jetzt den Bereich „Marketing“ übernehmen.

Das Projekt FAMILIE – ARBEIT – MITTELSTAND im MÜNSTERLAND (FAMM) und die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh werden mit einem Qualitätssiegel das familienfreundliche Engagement von mittelständischen Betrieben überregional sichtbar machen. Angesichts eines zunehmenden Fachkräftebedarfs starten sie mit der Zertifizierung eine Offensive für das Münsterland für eine höhere Standort- und Unternehmensattraktivität.
Elf Unternehmen absolvierten bislang erfolgreich ein sehr praxisorientiertes, speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen ausgerichtetes Zertifizierungsverfahren. Bereits im nächsten Jahr soll der Erwerb des Qualitätssiegels für Unternehmen in ganz NRW und später auch in ganz Deutschland möglich sein. Das Projekt wird vom NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie den vier Münsterlandkreisen gefördert.
neues gestalten wünscht viel Erfolg!

„Designer, das sind doch planlose Künstler!“ „Werber sind oberflächlich und total arrogant.“ So oder so ähnlich hört man die beiden öfters über den jeweils anderen sprechen. Auch bei grafikdesign.ms, dem von uns mitorganisierten Designtreff. Doch meist sind die Vorstellungen nur bestimmt von Klischees und Halbwahrheiten. Wer von beiden verdient wirklich mehr? Wer ist geiler auf Awards? Und wer ist glücklicher in seinem Beruf? In „Design vs. Werbung“ ließ Stephan Nuber in seinem humorvollen Vortrag beide gegeneinander antreten. Frei nach dem Motto: Let’s get ready to rumble!!!
Stephan Nuber (Jahrgang 1983) arbeitet seit Oktober 2009 als Junior Art Director bei namics Deutschland in Frankfurt/Main. Die Online-Agentur ist für Kunden wie E.ON, Deutsche Bahn, Dekabank, Commerzbank, Bausparkasse Schwäbisch Hall oder Helvetia Versicherungen tätig. Erste Berufserfahrungen sammelte er unter anderem bei Kraftwerk Design, San Luis Obispo/USA, Ogilvy & Mather, Frankfurt/Main und der Inhouse Agentur der Hornbach Bau- und Gartenmärkte. Er wurde mit beim Junior ADC, dem Red Dot, Mobius Award in Gold und einem Ad Star in Bronze ausgezeichnet. Sein Studium an der FH Mainz hat er 2008 mit einer preisgekrönten Arbeit zum Thema „Design vs. Werbung“ abgeschlossen, die er in seinem Vortrag vorstellte.

Vier große Themen ließen sich auf der diesjährigen Büromöbelmesse ausmachen:
1. Verdichtes Arbeiten
2. „Open Space“
3. Gesundes Arbeiten
4. Nachhaltigkeit
„Verdichtetes Arbeiten“ bedeutet vor allem Flächenreduzierung. Der Kostendruck hält an und durch neue Technologien wie Flachbildschirme oder das papierarme Büro sinkt der Platzbedarf am Schreibtisch. Mehr als ein Drittel der Unternehmen in Europa planen eine Verdichtung ihrer Flächen im laufenden Jahr ergab eine Untersuchung im Auftrag der Fachzeitschrift „Immobilienwirtschaft“.
„Open Space“ ist eine der Antworten der Büromöbelhersteller auf die veränderten Anforderungen – ein neuer Name für ein altes Thema: Großraum. Den Vorbehalten der Mitarbeiter gegenüber dieser Büroform versuchen die Hersteller mit wohnlicheren Farben und Materialien und mit Möbeln zu begegnen, die die fehlende Intimsphäre trotz Großraum bereitstellen sollen. „Wenn man dem Büro die Wände nimmt, wachsen sie an den Stühlen“, kommentiert Burkhard Strassmann passend in der Zeit diese Entwürfe. Ein Hauptproblem der offenen Räume ist die Akustik. Für eine wirksame Schallreduzierung müssen verschiedene Maßnahmen kombiniert werden: akustisch wirksame Möbel, Bodenbeläge oder spezielle Akustikelemente, die sich an der Decke oder frei im Raum stehend aufstellen lassen.
Generell wird der „Gesundheit“ inzwischen ein höherer Stellenwert zugemessen, der über „Ergonomie“ hinausgeht. Bewegung und Abwechslung steht im Mittelpunkt. Flächen werden bewegungsfördernd geplant, Stehtische mit dazu passenden Hockern oder höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen, die Arbeit abwechselnd im Stehen und im Sitzen auszuführen. Mit „15 Minutes Power Nap“ widmete Vitra dem Mittagsschläfchen ein halb ernst gemeinte Ergänzung zur Eames-Liege.
Ernster ist das Thema „Nachhaltigkeit“. Sowohl bei der Gestaltung der Produkte wie auch der Messestände nimmt das Thema zunehmend einen höheren Stellenwert ein. Energiesparende LED-Leuchten sind inzwischen so ausgereift, dass sie für nahezu sämtliche Beleuchtungsaufgaben eingesetzt werden können. Den Gestaltern ermöglicht die kompakte Bauweise ganz neue Entwürfe. Aber auch seit Jahrzehnten am Markt bestehende Produkte können nachhaltig sein: wie das USM-Haller-Möbelbausystem, das mit Modularität, Flexibilität und Rückwärtskompatabilität überzeugt und als hochwertiger Stahl vollständig recycelt werden kann.

Dieses und mehr beantworten Frank Dittgen und Jakob Maser am 29.10. beim Berufsinformationstag am Pascal-Gymnasium Münster. Interessierte Schülerinnen und Schüler bekommen von ihnen eine Einführung in die Arbeit eines Grafikdesigners, können Fragen stellen und erhalten praktische Eindrücke, denn Frank und Jakob kommen mit eigenen Arbeiten im Gepäck.

Robert Rieger, unser Schülerpraktikant vom Juli 2010, bekommt eine eigene Ausstellung beim 6. fotoforum-Festival. O-Ton der Jury: „Der junge Fotograf Robert Rieger stellt Bilder aus, die uns die Welt aus einer unverfälschten Sicht zeigen. Er arrangiert seine Motive teilweise klar und greifbar, teilweise verspielt und abstrakt. Gezeigt wird ein breites Spektrum seiner fotografischen Arbeiten.“ Wir sagen: „Gratulation, Robert!“ Neben Roberts Ausstellung finden beim Festival der renommierten Fachzeitschrift fotoforum in der Sparkassenakademie Münster vom 23.–24. Oktober weitere Ausstellungen sowie Vorträge und Workshops statt.

Die serie a AG ist der Spezialist und Partner, wenn es um fachgerechte Softwarelösungen im Bereich Transportlogistik & KEP geht. Für die Großen der Branche schafft serie a pragmatische Softwareprodukte und Individualentwicklungen, die perfekt in bestehende Systeme integriert werden.
In Zusammenarbeit mit „FRAM - Büro für Design“ aus Köln und dem Berliner Designer Jan Maley bestand für Neues Gestalten die Aufgabe darin, eine Website auf Basis von TYPO3 zu realisieren, welche die Anforderungen an eine Unternehmenswebsite mit integrierten Blogsystem und Social Media für ein Magazin erfüllt.
Das Blogsystem wurde auf der Grundlage der TYPO3 Extension „tt_news“ umgesetzt, für das angeschlossene Kommentarsystem kam die Erweiterung „comments“ zum Einsatz. Um Teaser-Rubriken wie zum Beispiel „meist gelesen“ zu realisieren, wurde „nc_ttnews_mostpopular“ eingebunden und in die Newsansicht eingepasst. Alle HTML/CSS Templates sind unter Verwendung von „templaVoila“ integriert worden.
Ein eigens für die Site entwickelter JavaScript Slider (JQuery) musste den Anforderungen genügen, das Font-Rendering-System Cufon für die Claims per Callback in Echtzeit zu integrieren. Neues Gestalten entwickelte aus einem bereits vorhanden Slider-Code einen Slider, der die Bilder als CSS Background-Image einfasst und mit nur zwei Elementen in der Slider-Queue funktioniert.
Setup:
TYPO3 v4.4, templaVoila, realURL, pmkisac, rgmediaimages, tt_news, tt_news_marker, nc_ttnews_mostpopular, rgmediaimagesttnews ,comments

Unter dem Titel „Forum Gestaltung“ beginnt am 8. Oktober im Fachbereich Design eine neue Reihe von Vorträgen. Diese Kooperation des Fachbereichs Design der FH Münster mit dem Netzwerk grafikdesign.ms (Organisator: Jakob Maser) hat es sich zum Ziel gesetzt, mit lebendigen und praxisorientierten Vorträgen Know-how aus den Bereichen Recht, Finanzen und Altersvorsorge zu vermitteln und sich mit Tendenzen und Entwicklungen in der Kreativbranche auseinanderzusetzen.
Das „Forum Gestaltung“ setzt hierbei auf Referenten aus der Praxis, informative und spannende Themen, einen regen Austausch und Ein- und Ausblicke.
Eingeladen zu den Vorträgen sind Studenten, Grafiker und Interessenten.
Termine:
Freitag, 8. Oktober 2010, 11:00 h
Prof. Octavio Nüsse, FH Münster:
„Abgesicherte Kreativität weltweit – Plagiatsschutz“
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Freitag, 22. Oktober 2010, 11:00 h
Prof. Octavio Nüsse, FH Münster:
„Angebotserstellung für einen Konzern“
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Montag, 1. November 2010, 19:30 h
Stephan Nuber, namics, Frankfurt/Main:
„Design vs. Werbung“
Além Mar, Hammer Straße 6, Münster
Freitag 5. November 2010, 11:00 h
Jörg Segebarth, Kommunikation Stadtwerke Osnabrück
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Freitag, 19.November 2010, 11:00 h
Dennis Hausner, Fa. Sell/Airbus Industries
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Freitag, 3. Dezember 2010, 11:00 h
Helke Schulze Mönking, Berlin:
„Mit Schirm, Charme und Melone: Erfolgreiche Akquise – der AugenBlick zählt!“
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Montag, 6. Dezember 2010, 19:30 h
Tanja Burmeister, Global Color Research London:
„Farbtrends“
Neues Gestalten, Friedrich-Ebert-Straße 69, Münster
Freitag, 17. Dezember 2010, 11:00 h
Prof. Octavio Nüsse, FH Münster:
„Pitch versus Schutz vor Ausbeutung“
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Montag, 3. Januar 2011, 19.30 h
Christian Büning, Büro Büning, Münster:
„Ich weiß nicht – 50 Euro?“
Neues Gestalten, Friedrich-Ebert-Straße 69, Münster
Freitag, 14. Januar 2011, 11:00 ;h
Prof. Octavio Nüsse, FH Münster:
„Human Interface“
Fachbereich Design, Leonardo-Campus 6, Münster, Raum 166/168
Montag, 7. Februar 2011, 19.30 h
Olaf Köcher, Rüdiger Schaar, medienvorsorge.de, Dormagen:
„Steuern, Alters- und Krankenvorsorge für Medienberufe“
Além Mar, Hammer Straße 6, Münster
Montag, 7. März 2011, 19:30 h
Christian Beushausen, Neues Gestalten, Münster:
„HTML5 - der kommende Webstandard“
Além Mar, Hammer Straße 6, Münster

Ist es nur Zufall, dass die beiden Initiatoren von grafikdesign.ms auch DJs sind? Gibt es Parallelen zwischen der Arbeit in der DJ-Kanzel und am Bildschirm? Was kann der Designer vom DJ lernen? Klaus Ketzer und Jakob Maser haben für ihren Vortrag am 6. Oktober im Weltkulturerbe Zollverein in Essen nicht nur in ihren Plattenkisten, sondern auch auf ihren Festplatten gekramt und präsentieren eine visuelle Reise in die Geschichte des DJ-ings und ihrer persönlichen Entwicklung als Designer und DJ. Dabei werden sie versuchen die Verbindung von Musik und Design zu ergründen.

Coworking, Digitale Bohème und Neues Arbeiten – Was steckt hinter den Schlagworten? Konzepte nur für Blogger oder auch alltagstauglich für Kreative? Wie mobiles, projektorientiertes und vernetztes Arbeiten für Designer funktionieren kann, was Coworking damit zu tun hat und welche Qualifikationen für einen Berufsstart jenseits des Strebens nach Festanstellung nötig. Diese Fragen erläuterte Kristina Schneider in ihrem Vortrag bei grafikdesign.ms, dem von uns mitorganisierten monatlichen Designtreff.
Kristina Schneider, Jg. 1983, arbeitet seit 2008 als freie Konzepterin und Webdesignerin in Berlin. Arbeitsplatz ihrer Wahl ist ein Berliner Coworking Space, in dem sich ein ständig wachsendes Netzwerk aus Kreativen, Programmierern und Textern zusammenfindet.
Zuvor hat sie in Münster und Zürich Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik studiert und ein Volontariat in der Öffentlichkeitsarbeit von Skulptur Projekte Münster absolviert.

Neues Gestalten leistete die Konzeption, Gestaltung und Produktion dieser Broschüre für Familien. Mit ihr stellt das Bündnis „Familie · Arbeit · Mittelstand im Münsterland“ (FAMM) auf 40 Seiten die lokalen Bündnisse für Familien vor. Diese Netzwerke haben es zum Ziel mit konkreten Maßnahmen Familie und Beruf besser miteinander in Einklang zu bringen, Kinder bedarfsgerecht zu betreuen, die Erziehungskompetenz von Eltern zu stärken und das Miteinander der Generationen zu fördern.

Vom 11. bis 15. September präsentierte die MeisterWerke Schulte GmbH der Fachwelt die aktuellen Produktinnovationen und Serviceangebote ihrer Marke Meister für den Holz- und Baustoff-Fachhandel. An den fünf Veranstaltungstagen nutzten mehr als 1.200 Fachbesucher die Chance sich aus erster Hand zu informieren und die neuen Produkte direkt zu begutachten. Pünktlich zur Hausmesse überarbeitete und aktualisierte Neues Gestalten den Internetauftritt der Marke, so dass auch hier alle Neuheiten zu sehen sind.

Die Vogelsänger Photostudios haben mit Jakob Maser von neues gestalten als Art Director eine umfassende und anspruchsvolle Foto-Kampagne für MEISTER konzipiert, durchgeführt und bearbeitet.
Das Ergebnis sind Motive, die glaubwürdig die MEISTER-Qualität und Werthaltigkeit transportieren und gleichzeitig auch zeigen, welche kreativen Möglichkeiten der Raumgestaltung MEISTER-Produkte eröffnen. „Fotos mit Persönlichkeit für Böden mit Persönlichkeit“ und für uns eine weitere Ebene der Zusammenarbeit mit der MeisterWerke Schulte GmbH.

Blick über den Tellerrand: Dieses Mal ging es bei dem von uns mitorganisierten monatlichen Designtreff grafikdesign.ms nicht nur um Design. Der Architekt Andreas Heupel stellte den Neubau der PSD Bank am Hafen und die Medienfassade vor.
Der Neubau der PSD Bank besetzt einen Ort voller Leben: Hier verbindet sich Stadt mit Gewerbe, Arbeiten trifft auf Freizeit, hier wird der Hafen Teil der Stadt. Der langgestreckte, sechsgeschossige Baukörper integriert sich selbstbewusst in die umgebende Bebauung und adaptiert mit seinem Farbspiel die Tonigkeit der Nachbarschaft. Das innere Leben des Gebäudes ist geprägt von größtmöglicher Transparenz. Verglaste Innenwände und eine reduzierte Materialsprache sorgen für eine ruhige, großzügige Arbeitsatmosphäre.
Am Kopf des Gebäudes ist die 200 qm große Medienfassade das sichtbare Zeichen des Wandels und der Ausdruck des Selbstverständnisses einer modernen Bank: Die auf ihr gezeigten Inhalte ändern sich mehrmals im Jahr und sind übrigens werbefrei – so setzt die Medienfassade im Stadtraum immer wieder neue künstlerische Akzente.
Andreas Heupel studierte Architektur in Münster und Blacksburg, Virginia. In den folgenden 13 Jahren trug er im Büro von Prof. Josef P. Kleihues in leitender Position wesentlich zur Realisierung von Schulen und Museen in Nordrhein-Westfalen sowie von Hochhäusern in Berlin bei. 2001 gründete er das Büro Andreas Heupel. Von der Universität Dortmund erhielt er Lehraufträge am Lehrstuhl für Entwerfen und Baukonstruktion. Neben der PSD Bank ist er unter anderem für die Kaigestaltung des Münsteraner Hafens verantwortlich.

Das unabhängige Fontlabel Volcano Type aus Karlsruhe veröffentlicht Jakob Masers „Domstadt“. Die Schrift ist eine Überarbeitung mit Ergänzungen seiner geometrischen Fraktur-Schrift, die Jakob 2000 für sein Diplom entworfen hatte. Der OpenType Font mit extra Initialen ist für 19 € bei Volcano Type oder MyFonts erhältlich.

Das III. Halbjahresprogramm von grafikdesign.ms steht unter dem Schlagwort Kreativwirtschaft. Dieser Begriff rückt seit geraumer Zeit in den Blickpunkt der Politik – da gibt es auf einmal die „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“ oder das „Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft“. Und überall wird die Bedeutung der „creative industries“ für die Zukunft des Landes (oder der Stadt, man denke an den Kreativkai in Münster) beschworen. Aber was ist das überhaupt, „Kreativwirtschaft“? Es handelt sich hier um keine klar umrissene Branche mit festen Strukturen. Hinter Kreativwirtschaft verbirgt sich eine riesige Bandbreite verschiedenster Akteure. Vom freien Theater bis zur PR-Beratung, vom Blogger bis zum Filmstudio – dies alles und noch viel mehr fällt unter dem Begriff Kreativwirtschaft zusammen. Ein Merkmal der Branche sind die vielen Klein- und Kleinstbetriebe. Diesen stellt sich die Herausforderung, sich neben ihrer Hauptarbeit auch noch mit Themen wie Recht, Finanzen oder Altersvorsorge auseinander zu setzen.
Die Verbindung von „Kreativ“ und „Wirtschaft“ ist in der Praxis mitunter schwierig. Mit Vorträgen zu Themen wie „Kalkulation und Vergütung von Gestaltungsleistungen“ oder „Steuern, Alters- und Krankenvorsorge“ will Grafikdesign.ms dazu beitragen, Know-how aus diesen Bereichen zu vermitteln. Darüber hinaus werden wir uns aktuellen Tendenzen und Entwicklungen widmen. Denn Veränderungen sind ein weiteres Merkmal dieses Arbeitsgebiets. Um sich Veränderungen zu stellen und von ihnen zu profitieren, sind Netzwerke und der Austausch mit anderen notwendig. Hier möchte Grafikdesign.ms eine Plattform geben – bei den monatlichen Designtreffs, auf der Homepage oder in der XING-Gruppe.
Jakob Maser war wieder für die Zusammenstellung der Vorträge und die Organisation verantwortlich. Gestaltet wurde das neue Programm erneut von Sascha Bayer, gedruckt wurde bei Lechte Medien. Den Versand der rund 450 Programme übernahm Westermann’s Lettershop.

Eigentlich sollte Martin Terhart, Art Director bei 180, Amsterdam über seine Arbeit an der adidas-Kampagne zur Fußball-WM in Südafrika berichten. Leider war Martin durch Termine verhindert, so dass Jakob Maser und Klaus Kretzer spontan einsprangen und mit „Design und DJ-ing“ einen ungewöhnlichen Vergleich wagten. Sie schafften es bemerkenswerte Parallelen beim Designen und Musikauflegen aufzuzeigen und versuchten die Verbindung von Musik und Design zu ergründen. Eine visuelle Reise in die Geschichte des DJ-ings und der persönlichen Entwicklung der beiden als Designer und DJ rundete den Vortrag ab.

Vom 1. bis 30. Juli hat Robert Rieger im Rahmen des Fachabiturs Gestaltung sein Praktikum bei uns gemacht. Einen Monat lang stand er uns zur Seite und hat sich bei mehreren Projekten sehr gut einbringen können. Wer mehr über Robert, Neues Gestalten und Co. erfahren möchte, dem sei Roberts umfangreicher Praktikumsbericht (PDF, 26 MB), unter anderem mit Interviews von Neues Gestalten, empfohlen.

Das neue Typodarium ist da! Druckfrisch aus der Presse und mit 365 Tagen Typoinspiration für das kommende Jahr 2011. Bereits zum dritten Mal haben Typedesigner und Foundries aus aller Welt mit ihren neusten Schriften ein Kalenderblatt gestaltet. Und auch Jakob Masers bald erscheinende Font „Domstadt“ wurde für die Veröffentlichung ausgewählt (für Ungeduldige: Am 16. Dezember ist sie zu sehen). Das Typodarium erscheint im Hermann Schmidt Verlag und ist u.a. bei amazon erhältlich.

Wir gratulieren MEISTER zum Erfolg: Die Fachzeitschrift „FußbodenTechnik“ (SN-Verlag) hat durch eine repräsentative Umfrage in mehr als 30 Rubriken die beliebtesten Produkte am Markt ermittelt. In der Kategorie „Bestes Laminat“ wurden die MeisterWerke Schulte GmbH mit ihrer Marke MEISTER ausgezeichnet: Die beliebten Laminat-Kollektionen LC 200 und LC 100 von MEISTER erzielten den dritten Platz und dürfen sich nun zu den „Objekt-Produkte des Jahres“ zählen.

Direktmarketing ist ein Bereich, den viele Designer nur mit spitzen Fingern anfassen. Denn Mailings sind ein vielschichtiges Feld, bei dem es neben gestalterischen Herausforderungen auch jede Menge technischer und postalischer Vorschriften zu beachten gilt. Kleine Ursachen können hier große Auswirkungen haben, zum Beispiel auf die Portokosten. Dabei sind die Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache wie Selfmailer gerade für kleinere und mittlere Unternehmen eine sinnvolle und kostengünstige Ergänzung des Mediamix. Karl-Heinz Kemmann stellte in seinem Vortrag bei grafikdesign.ms, dem von uns mitorganisierten monatlichen Designtreff, Beispiele aus der Praxis und stellte die Möglichkeiten eines Lettershops vor.
Karl-Heinz Kemann (*1964) ist seit 2003 Technischer Leiter bei Westermann’s Lettershop. Zuvor war er Fachverantwortlicher für den Bereich Novell und NT Server und später Gruppenleiter Backoffice Server bei Hutchison Telecom und Consultant und Trainer bei ConSense IT. Er lebt in Havixbeck, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ein Panther ist Jakob Masers Beitrag in der neuesten Publikation aus der „Logo Lounge“-Reihe, dem 2. Band der „Logo Lounge Master Library“. Das Buch enthält insgesamt 3.000 Logos aus dem Bereich „Animal and Mythology“ und erscheint im amerikanischen Verlag Rockport Publications. Das Buch ist u.a. auch bei amazon erhältlich.

Trends im werblichen Design folgen zwar grafischen Moden, spiegeln aber auch das kollektive Empfinden einer Gesellschaft wider. Diese Gefühlslagen sind mitunter gar nicht eindeutig, aber Andreas Maxbauer ist ein guter Beobachter: Es gelang ihm in seinem Vortrag bei grafikdesign.ms leicht nachvollziehbar diese Emotionen aufzuspüren und entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.
Anhand von vielen Beispielen unternahm er eine Expedition in die Medien- und Werbelandschaft. Er erläuterte mit Humor und auf unangestrengte Weise, was er herausgefunden hat und half so, den Teilnehmern die Augen zur kritischen Wahrnehmung zu öffnen.
Denn aus den grafischen Stilmitteln lässt sich eine Menge über das allgemeine Bewusstsein während eines bestimmten Zeitabschnittes ablesen. Wie sich die Wirtschaftskrise und der Wertewandel darstellen, welche Tendenz sich in bevorzugten Farben zeigt, wie Fotos derzeit inszeniert werden und warum welche Schriften eingesetzt werden, welche Aussagen man aktuell durch das Layout vermittelt – all dies wird im Zusammenhang sichtbar.
Andreas Maxbauer, Jg. 1959, ist Kommunikationsdesigner mit den Schwerpunkten Konzeption, Typografie und Corporate Design, sowie der Broschüren-, Zeitschriften und Buchgestaltung. Er arbeitet gemeinsam mit seiner Frau Regina seit 1984 in seinem eigenen Büro Maxbauer & Maxbauer in Hannover sowohl für Bundes-, Landes- und Kommunaleinrichtungen sowie Körperschaften, z.B. Kliniken, Kammern und Parteien, als auch für Wirtschaftsverbände, Finanzdienstleister, Versicherungen, Verlage und im Bildungswesen. Er ist Vorsitzender des Forums Typografie e.V., Verfasser von Fachbüchern wie dem „Praxishandbuch Gestaltungsraster“ und Schöpfer des mehrfach ausgezeichneten PAGE-DTP-Typomaß.
Grafikdesign.ms ist der monatliche Designtreff in Münster, den neues gestalten mitorganisiert.

In keiner andere Kultur dieser Welt werden vier Schriftsysteme in der Darstellung einer Sprache verwendet. Der japanische Gestalter kann aus einem großen Schrift-Fundus schöpfen. Diese Vielfalt spiegelt sich in den phantasievollen und vielseitigen typografischen Ausdrucksmöglichkeiten wieder. Beginnend mit einer Einführung in die vier Schriftsysteme, stellte Mariko Takagi bei grafikdesign.ms alte und neue typografische Arbeiten japanischer Grafikdesigner vor.
Mariko Takagi, geboren 1975, verbrachte Ihre ersten neun Schuljahre an der japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf. 2001 schloss sie ihr Grafikdesign-Studium an der Fachhochschule Münster ab. Für die Diplomarbeit Washi – Tradition und Kunst des Japanpapiers wurde sie mit dem Förderpreis der Fachhochschule Münster ausgezeichnet.
Seit 2001 arbeitet Mariko Takagi als selbstständige Grafik-Designerin in allen Bereichen des Kommunikationsdesigns: z.B. Buchgestaltung, Kataloggestaltung, Informationsdesign/ -grafik, Piktogramme, Entwicklung von Corporate Design, Broschüren, Kalender, Kundenzeitschriften und Anzeigengestaltung. Besonders interessieren sie Projekte, bei denen sie sich maßgeblich an der Entwicklung der Inhalte beteiligen kann.
Im Wintersemester 2002/03 erhielt sie ihren ersten Lehrauftrag am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster. Dort lehrte sie acht Semester lang Grundlagen der Typografie. 2006 war sie ein Semester an der Fachhochschule Mainz und vermittelte dort Grundlagen der Gestaltung. Seit 2007 lehrt Mariko Takagi an der Fachhochschule Düsseldorf Typografie. Parallel ist sie Dozentin für Bildgestaltung/ Grafik am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule.
Ein dritter Bereich ihrer Arbeit sind freie Buchprojekte, die auch mehrfach prämiert wurden, zum Beispiel von der Stiftung Buchkunst, dem ADC, TDC, red dot und iF Design. Bisher hat Mariko Takagi vier Bücher mit japanischer Thematik entwickelt und publiziert. Die japanische Kultur ist ihr sehr vertraut und so interessiert sie sich, in der Rolle einer Vermittlerin zwischen zwei Kulturen, für die Darstellung und die Aufbereitung japanischer Themen für deutsche Leser.
Grafikdesign.ms ist der monatliche Designtreff in Münster, den neues gestalten mitorganisiert.

Bei dem von uns mitorganisierten Designtreff grafikdesign.ms wollen wir aktuellen Trends ins Bewusstsein rufen. Webdesign ist wie Printdesign dem Zeitgeist und wechselnden Trends unterworfen. Dazu kommt jedoch noch die rasante Weiterentwicklung der technischen Voraussetzungen, die die gestalterischen Möglichkeiten beeinflussen. Der Vortrag von Christian Heidemann machte aktuelle Enwicklungen und Tendenzen anhand verschiedener Beispiele anschaulich. Christian Heidemann wurde 1974 in Münster geboren. Nach diversen Jobs als Behindertenbetreuer, Müllmann, Museumswärter, Fensterputzer oder Schichtarbeiter wechselte der gelernte Fotograf 2000 in den Bereich der neuen Medien und arbeite für unterschiedliche Agenturen mit dem Schwerpunkt Marken- und Unternehmenskommunikation. Ab 2004 arbeitete Christian als freiberuflicher Art Director in Düsseldorf. Sein Fokus lag auf der Entwicklung von inhaltlichen sowie gestalterischen Konzepten und Screendesigns. Er betreute Unternehmen und Marken wie Bayer (Aspirin, Aktren, Canesten, Lefax, Talcid etc.), Kaiser’s Tengelmann, Karstadt, Plus, Portas und Ströer Out-of-Home-Media. 2008 wechselte Christian wieder für ein Jahr ins Agenturleben, zog nach Hamburg und arbeite bei Fork Unstable Media als Art Director für Kunden wie NIVEA, RITTER SPORT oder Otto. Seit Mitte 2009 arbeitet Christian wieder frei. Neben der beruflichen Tätigkeit betrieb Christian bis zu seinem Umzug nach Hamburg mit Freunden in Düsseldorf die Galerie Revolver und konzipierte sowie organisierte Ausstellungsprojekte wie „beyond STREET ART“. Die Galerie präsentierte sechs Jahre lang regelmäßig Künstler verschiedener Disziplinen. Ziel war es, durch die Ausstellungen und Aktivitäten wie Lesungen und Filmabende den kulturellen Austausch regional und überregional zu fördern. Künstler wie Andrea Lehmann und Nina Fandler, Boris Hoppek, Harald Naegeli, Honet, Jim Avignon, Lily und Moki, Mario Wagner, Os Gemeos oder The Potipoti Experience stellten in der Galerie Revolver aus.

Wir gratulieren Krüger zum zweiten Platz „Stores oft the Year 2010 – living“: Mit dem im letzten April eröffneten Stadtgeschäft am Roggenmarkt in Münster hat Krüger bereits für viel Aufmerksamkeit und Begeisterung gesorgt. Nun wurde das innovative Konzept vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels HDE beim Wettbewerb „Stores of the year 2010“ mit dem zweiten Platz in der Kategorie „living“ ausgezeichnet. Die Jury urteilte nach Innovationsgrad, Kundennutzen, Wertschöpfungspotenzial, Erlebniswert, Leitbildfunktion und den Alleinstellungsmerkmalen der Geschäfte. Diese Auszeichnung – und die positive Reaktion vieler Kunden – bestätigt Krügers Konzept und die Entscheidung neue Wege zu gehen.

Web2Print ist Mainstream. Das Geschäft aus dem Netz gehört nicht mehr nur den spezialisierten, reinen Online-Druckereien. Immer mehr klassische Druckereien beschäftigen sich mit dem Internet-Geschäft, um dem wandelnden Einkaufsverhalten Rechnung zu tragen. Die rasante Entwicklung der technischen Voraussetzungen verändert Geschäftsmodelle und eröffnet völlig neue Vertriebsperspektiven. Der Vortrag von Bernd Pirrone bei grafikdesign.ms gab einen Überblick des Status Quo und einen Ausblick auf die Trends.
Bernd Pirrone wurde 1956 in Westrhauderfehn, Ostfriesland, geboren. 1981 hat er sein Studium am FB Design der FH Münster abgeschlossen. Nach mehreren Stationen bei verschiedenen Arbeitgebern war er von 1983 bis 1991 freiberuflicher Grafik-Designer. Daneben war er als Dozent an Volkshochschulen, der FH Münster und an einer Berufsschule tätig. 1992 gründete mit zwei Partnern in Münster die Werbeagentur BJM. Als geschäftsführender Gesellschafter war er bis 2000 im Bereich Konzeption, Marken- und Unternehmenskommunikation sowie im Kundenkontakt verantwortlich für Kunden wie Hydro Agri, die Provinzial Versicherung, die VEKA AG oder Wilhelm Karmann.
Die Neuen Medien und sein Arbeitsfeld Marketing führten ihn im Jahr 2000 nach Berlin in das Projekt „House of Lottery“. Später betreute er die Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) und den Werbepool der Lotterieeinnehmer der SKL im Bereich Online-Vertrieb, NewMedia, NewBusiness und Direkt-Marketing. 2002 war er als Berater im Zuge der Umstrukturierung im Hause Premiere Fernsehen, München im Bereich NewMedia, NewBusiness und Marketing tätig.
Seit Ende 2008 hat er sich dem StartUp PrintshopCreator verschrieben und ist jetzt Marketingleiter bei Printsuccess – Agentur für IT-Beratung für Druck-, Medien- und IT-Dienstleister in Münster.

DEN Trend gibt es auch im Jahr 2010 nicht. Aufmerksame Beobachter können aber auf der imm cologne manche Strömungen beobachten, zum Teil schon länger präsent, die an Bedeutung gewinnen. Hier vier Themen, die uns persönlich in Köln besonders ins Auge gestochen sind … (PDF, 280 KB).

„Druckveredelungen“ lautete das Thema bei grafikdesign.ms, dem von uns mitorganiserten monatlichen Designtreff.
Veredelungskonzepte bieten eine Vielfalt von kreativen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, ein Produkt optisch stark in Szene zu setzen. Sie verleihen dem Produkt eine besondere Wertigkeit und Anmutung – das wiederum erregt Aufmerksamkeit. In seinem Vortrag machte Matthias Echelmeyer Möglichkeiten und den richtigen Einsatz verschiedenster Veredelungstechniken anhand von konkreten Produktbeispielen anschaulich.
Matthias Echelmeyer begann seine Karriere mit einer Ausbildung zum Floristen. Auf Weiterbildungen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Design folgte 1990 der Abschluss als Meister im Handwerk mit den Schwerpunkten Gestaltung, Farbenlehre und Design. Nach Stationen als Seminarleiter und im internationalen Business Development sowie als Geschäftsführer einer Werbeagentur war er in der Geschäftsführung der OASE GmbH für den weltweiten Vertrieb in 95 Länder verantwortlich.
Seit 2007 ist Matthias Echelmeyer Leiter der Abteilung Vertrieb und Marketing bei Lechte Medien. Das 1892 gegründete Emsdettener Druckhaus gehört zur internationalen Silfox-Gruppe, die vor allem für die Produktion von farbverbindlichen Musterkarten bekannt ist. Bei Lechte Medien wird viel Wert auf neue Verfahren und eigene Entwicklungen wie den Xact-Druck gelegt.
Dafür wurde Lechte Medien mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit
dem Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie, als Akzidenzdruckerei des Jahres, Sappi European Printer of the Year oder Sappi International Printer of the Year.